Projekte

Unsere Arbeit ist in großem Umfang projektbezogen und wird aus öffentlichen und privaten Mitteln finanziert. Wir möchten uns bei allen bedanken, die unsere Arbeit mit finanziellen Mitteln oder mit ehrenamtlicher Arbeit unterstützen! Gleichzeitig freuen wir uns immer über interessierte Mitstreiter und sind für jede Spende dankbar.

Aktuell angestellt im Rahmen der Bildungsprojekte sind: Ariane Meixner, Kathrin Pausch, Elke Seiler, Alshimaa Shabayek, Jule Wagner.

 

Projektliste

Vorurteilsbewusste Bildungsarbeit mit Jugendlichen zu muslimischen Lebenswelten in Ostdeutschland
01.02.2015 – 31.12.2018

Mit diesem Projekt reagieren wir auf eine weithin verbreitete Muslimfeindlichkeit. Während auf politischer Ebene der Islam als Teil von Deutschland angekommen ist, nimmt die Zustimmung zu muslimfeindlichen Aussagen zu. Dabei sind die religiöse und kulturelle Heterogenität unserer Gesellschaft eine neue Normalität. Dies wird insbesondere im Bildungssystem sicht- und erlebbar. Dementsprechend bedarf es eines inklusiven Unterrichts, welcher die sprachlich, kulturell und religiös vielfältige Schule im Blick hat. Zur erfolgreichen Umsetzung des Projektziels, muslimfeindliche Einstellungen v.a. bei Jugendlichen der Mittel- und Oberstufe abzubauen, setzt sich das Vorhaben aus verschiedenen Bausteinen zusammen:

A / Workshops mit muslimischen Jugendlichen: Mittels biographischer und interaktiver Methoden werden die Jugendlichen in ihrer religiös-kulturellen Zugehörigkeit gestärkt. Es findet ein Austausch über Heterogenität der Alltagswelten und Werte statt.

B / Workshops mit Jugendlichen aus sozial-schwachen Regionen: Neben den interaktiven Methoden zur Reflexion eigener Stereotype u. Vorurteile zu Islam und Zugehörigkeit werden in den Workshops medien- u. kunstpädagogische Arbeiten integriert.

C / Begegnungen zwischen muslimischen und nichtmuslimischen Jugendlichen inkl. Nachbereitung.

D / Interaktive Wanderausstellung inkl. begleitender Projektwochen: Eine interaktive Ausstellung ist ein attraktives Lernmedium u. erreicht innerhalb einer Schule eine große Anzahl der Jugendlichen, PädagogInnen und auch Eltern. Mittels umfangreicher Begleitmodule in Projektwochen wird der Besuch der Ausstellung entsprechend vor- und nachbereitet.

E / Fortbildung für PädagogInnen zu muslimischen Lebenswelten vor Ort und der Verankerung interkultureller Standards in der Einrichtung.

F / Wissenschaftlicher Transfer: Fachtagung u. Fachpublikationen dienen der Verstetigung der gewonnenen Erkenntnisse.

–> Ergebnisbericht zum Projektjahr 2015 hier.

–> Ergebnisbericht zum Projektjahr 2016 hier.

–> Hier finden Sie den allgemeinen Projektflyer sowie den Flyer der Workshops von 2015

–> Hier ist der Link zur ProjektbroschüreMich hat überrascht, dass Manche so denken wie wir“

Förderer: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – Förderprogramm Demokratie leben, Landesprogramm für Weltoffenes Sachsen, Dr. Buhmann Stiftung

Vielfalt Willkommen 2017
01.01. – 31.12.2017

Das diesjährige Projekt unterstützt weiterhin Grundschulen und Horte auf ihrem Weg Willkommenskultur zu gestalten.

In der Zusammenarbeit, die thematisch eng mit der interkulturellen Öffnung der gesamten Bildungseinrichtung verknüpft ist, steht in diesem Jahr die Hort-Gemeinschaft im Mittelpunkt.

Ziel ist es, eine tolerante, wertschätzende Haltung gegenüber allen Kindern und Familien mit unterschiedlichen Identitäten, religiösen, ethnischen und sprachlichen Zugehörigkeiten zu fördern, sowie Menschen zu unterstützen, gut an Hort und Schule anzukommen und darin zu stärken Bildungseinrichtungen selbst mitzugestalten.

Die Kinder aus Regel- und DaZ-Klassen erhalten die Möglichkeit während der Hortzeit über Themen wie „Identität“ oder „Heimat“ miteinander ins Gespräch zu kommen, um sich einander besser kennenzulernen. Mit Hilfe künstlerischer, technischer und redaktioneller Medien bringen sie ihre Gedanken und Gefühle zum Ausdruck und stellen dabei ihren Mitschülern und Mitschülerinnen ihre vielfältigen Lebenswelten vor. Sie entdecken Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede. Um diesen Austausch über Vielfalt auch für die ganze Schule sichtbar zu machen, werden die entstandenen Arbeiten am Ende der Projektwoche in einer interaktiven Ausstellung präsentiert. Hierzu werden sowohl Eltern, Familien als auch Vereine und Organisationen der jeweiligen Stadtteile eingeladen, um einen gemeinsamen Austausch zu ermöglichen.

Die Pädagog_innen der Horte werden in Form von Fortbildungen und Coachings im Umgang mit Heterogenität und Vielfalt sensibilisiert, so dass allen Kindern der Zugang zu guten Lernchancen offen steht.

Eltern werden von Anfang an über die Inhalte der Projektarbeit informiert und erhalten die Möglichkeit, die Workshoparbeit zu unterstützten. Darüber hinaus wird es ein regelmäßig stattfindendes Elterncafé geben, welches auch die Themen „Identität“ und „Heimat“ aufgreift und Begegnungen von Eltern mit und ohne Migrationshintergrund ermöglicht.

Um die Nachhaltigkeit unserer und weiterer interkultureller und interreligiöser Bildungsarbeit zu sichern, werden Netzwerktreffen initiiert, die Hort-Erzieher_innen in Leipzig miteinander vernetzt und eine Plattform für Erfahrungsaustausch bietet. Vielfalt soll als Querschnittsaufgabe an sächsischen Bildungseinrichtungen verstanden werden.

Förderer: Landesprogramm für Weltoffenes Sachsen, Stadt Leipzig Referat für Integration und Migration, Stadt Leipzig Jugendamt, Jule´s Fahrschule Leipzig, Familie Higel

Logo Jules Fahrschule

Koordination von interkulturellen Schulungen
15.05. – 31.12.2016

Aufgrund der hohen Anfragen zu interkulturellen Schulungen haben wir eine Koordinationsstelle eingerichtet. Diese ermöglicht auf der einen Seite den Mitarbeiter_innen aus der Verwaltung sowie von Bildungseinrichtungen (Kita, Hort, etc.) eine direkte Ansprechpartnerin zu finden, auf der anderen Seite werden interkulturelle Trainer_innen gezielt von uns angesprochen und an Interessenten weitervermittelt.

Für Mitarbeiter der Verwaltung oder Bildungseinrichtungen bieten wir:

– Beratung zu verschiedenen Möglichkeiten und Formaten der interkulturellen Schulung

– Vermittlung von passenden Trainer_innen zu

  • Fort- und Weiterbildungsangeboten
  • Coachings zur interkulturellen Öffnung ihrer Einrichtung

Für interkulturelle Trainer_innen bieten wir:

– einen Trainer_innen-Pool, der Menschen mit unterschiedlichen Profilen aufnimmt

– die Weiterleitung von Nachfragen und Kontaktherstellung zu Auftraggebern

 

Ansprechpartnerin: Ariane Meixner  –  ariane.meixner@zeok.de

Förderer: Förderrichtlinie „Integrative Maßnahmen“

Vielfalt willkommen
01.01. – 31.12.2016

Das Projekt 2016 unterstützt, begleitet und stärkt Grundschulen auf dem Weg zu einer Schule mit Willkommenskultur. Ziel ist es, eine Atmosphäre des Vertrauens und der gegenseitigen Wertschätzung zu gestalten und dabei sowohl die Kinder und Pädagog_innen, als auch die Eltern der Kinder anzusprechen.

Die Kinder einer Klassenstufe und eine DaZ-Klasse erhalten innerhalb einer Projektwoche die Möglichkeit sich mit den Themen „Identität“, „Heimat“ oder „religiöse Vielfalt vor Ort“ auseinanderzusetzen, während die SchülerInnen der DaZ-Klassen für diese Zeit ganz in die Klassen aufgenommen werden. Mit Hilfe künstlerischer, technischer und redaktioneller Medien bringen sie ihre Gedanken und Gefühle zum Ausdruck und stellen dabei ihren Mitschülern und Mitschülerinnen ihre vielfältigen Lebenswelten vor. Sie entdecken Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede. Um diesen Austausch über Vielfalt auch für die ganze Schule sichtbar zu machen, werden die entstandenen Arbeiten am Ende der Projektwoche in einer interaktiven Ausstellung präsentiert. Ziel ist es, alle Kinder, Pädagog_innen und Eltern der Schule miteinander ins Gespräch zu bringen.

Die Pädagog_innen werden in Form einer Fortbildung und zwei Coachings im Umgang mit Heterogenität und Vielfalt sensibilisiert, um der gleichberechtigten Anerkennung und Wahrnehmung eines jeden Kindes näher zu kommen, so dass allen Kindern der Zugang zu guten Lernchancen offen steht. In der Unterstützung des Inklusionsprozesses richtet sich das Projekt an die Bedarfe der Schule.

Eltern werden von Anfang an über die Inhalte der Projektarbeit informiert und erhalten die Möglichkeit, die Workshoparbeit zu unterstützten und/oder die Ausstellung mit den Pädagog_innen vor Ort gemeinsam zu konzipieren.
Auf diese Weise versucht das Projekt jeden Einzelnen miteinzubeziehen und mitzudenken.

Mit folgenden Schulen in Leipzig wird zusammen gearbeitet:

  • 100. Grundschule Grünau
  • Grundschule Connewitz

Die in den Jahren zuvor entwickelten Inhalte und Bausteine werden im Rahmen des Projektes fortgesetzt: die Wanderausstellung Mein Gott, Dein Gott, Kein Gott sowie Exkursionen zu Religionsgemeinden.

Förderer: Landesprogramm für Weltoffenes Sachsen, Stadt Leipzig Referat für Integration und Migration

Vielfalt sehen und leben
01.02. – 31.12.2015

An Hand von drei Workshops wird gemeinsam mit den Schüler_innen kulturelle und religiöse Vielfalt erfahrbar und Migration sichtbar gemacht.

Es soll die Grundhaltung gegenseitiger Wertschätzung und Respekts gefördert und ein vorurteilsbewußter Blick entwickelt werden. Gleichzeitig erhalten die Kinder die Möglichkeit, sich mit Hilfe künstlerischer, technischer und redaktioneller Medien auszudrücken, ihre Arbeit zu präsentieren, etwas Bleibendes zu schaffen. Die migrationssensible Bildungsarbeit der Lehrer_innen und Erzieher_innen, sowie der Schulsozialarbeiter_innen wird dabei unterstützt und der Aufbau einer Willkommenskultur so an der Schule und im Stadtteil gefördert.

Folgende Workshops werden im Projektzeitraum umgesetzt:

  • Identität und Vielfalt in meiner Schule und in meinem Stadtteil
  • Heimat, Migration und Asyl
  • Religiöse Vielfalt vor Ort

Zum Abschluss der Workshops werden die entstandenen Arbeiten in einer Ausstellung präsentiert.

Mit folgenden Schulen in Leipzig wird bisher zusammen gearbeitet:

  • August-Bebel Grundschule
  • Hort der Astrid Lindgren Grundschule
  • Hort der Gebrüder Grimm Grundschule
  • Brüder Grimm Grundschule

Die in den Jahren zuvor entwickelten Inhalte und Bausteine werden im Rahmen des Projektes fortgesetzt: die Wanderausstellung Mein Gott, Dein Gott, Kein Gott, Exkursionen zu Religionsgemeinden sowie Fortbildungen zu Muslimischen Lebenswelten in Sachsen.

 

Förderer: Landesprogramm für Weltoffenes Sachsen, Dr. Buhmann Stiftung, Leipzig. Ort der Vielfalt

Was glaubst denn du? - Über Religionen ins Gespräch kommen
01.02. – 31.12.2014

Von Februar bis Dezember reist unsere interaktive Wanderausstellung Mein Gott, Dein Gott, Kein Gott. Die Vielfalt der Religionen on tour durch Schulen und Einrichtungen in ganz Sachsen. Sie war bereits zu Gast in Dresden, Chemnitz, Torgau, Wiederau, Grimma und Leipzig. Die Ausstellung widmet sich der Vielfalt religiöser Alltagswelten vor Ort und lädt Kinder wie Erwachsene zur Auseinandersetzung mit der eigenen Identität ein.

Mit Wimmelbildern, Klappen, Hörgeschichten, Rätseln und einem Entdeckerpass können die Kinder auf eine selbstständige Entdeckungsreise durch die Ausstellung gehen. Begleitet wird die Ausstellung vor Ort durch eine Einführung für alle PädagogInnen sowie durch zusätzliche Projektangebote für Kinder.

Förderer: Landesprogramm für Weltoffenes Sachsen, Dr. Buhmann Stiftung

Was glaubst denn du? - Interreligiöse Begegnungen erleben
01.05. – 31.12.2014

Im Rahmen des Projekts bieten wir Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 8 und 14 Jahren begleitete Exkursionen zu migrantisch geprägten Religionsgemeinden in Sachsen an. Hier gibt es die Gelegenheit, selbstständig eine Synagoge oder eine Moschee zu erkunden, mit Gläubigen, auch Kindern, ins Gespräch zu kommen und authentische Lernerlebnisse zu sammeln.

Wir unterstützen die PädagogInnen bei der inhaltlichen Vorbereitung der Exkursion und bieten auch im Anschluss eine Nachbereitung durch unser pädagogisches Team an.

Förderer: Landesprogramm für Weltoffenes Sachsen

Interkulturelle und Interreligiöse Bildung. Maßnahmen zur Prävention von Diskriminierung
01.01. – 30.06.2014

Aufgrund der Kritik und des Unmuts gegenüber der Einrichtung einer Asylbewerbernotunterkunft im Nachbargebäude der Astrid-Lindgren-Schule Leipzig im Winter 2013 kam es zur Erarbeitung eines interkulturellen Angebots, um damit die Schule in dieser schwierigen Situation zu unterstützen.

Ziel war es, die Kinder für die kulturelle und sprachliche Vielfalt in ihrer Schule und in ihrem Hort zu sensibilisieren und ihre Toleranz gegenüber dieser Vielfalt zu stärken. Gleichzeitig sollten die ErzieherInnen des Hortteams darin geschult werden, auf Diskriminierungen besser reagieren zu können sowie die Förderung von Toleranz und Anerkennung für Vielfalt in ihre alltägliche pädagogische Arbeit im Hort einfließen lassen zu können.

Um diese Ziele zu erreichen, wurden folgende drei Projektbausteine durchgeführt:

  1. Wanderausstellung „Mein Gott, Dein Gott, Kein Gott“ sowie deren Begleitung (Zeitraum: 01.01.2014 – 31.01.2014)
  2. Fortbildung des Hortteams zum Thema: Einführung in den Anti-Bias-Ansatz, Chancen für eine Willkommenskultur und Chancengerechtigkeit
  3. Workshop mit Kindern zum Thema: Eigene Identität stärken – Vielfalt entdecken, Aufnahme von Selbstporträts der Kinder mit der Kamera

Weitere Informationen zum Projekt können Sie unsere Sachbericht entnehmen.

Förderer: Lokaler Aktionsplan Leipzig

Die Vielfalt der Religionen – on tour!
01.02. – 31.12.2013

Kernziel des Projektes war es, eine interaktive Wanderausstellung zum Thema religiöse Alltagswelten in Sachsen für Schüler im Alter von 8 bis 12 Jahren zu entwickeln. Die Ausstellung bietet einen Einblick in die vielfältigen Lebensweisen von Kindern und Familien vor Ort und trägt mit ihren Fotos, Bildern und Geschichten zu einem wertschätzend anerkennenden Umgang bei.

Aufgrund der zunehmenden Pluralisierung der Gesellschaft sowie den immer noch vorhandenen Vorurteilen gegenüber Muslime und Juden sowie Menschen mit Migrationshintergrund ist die interreligiöse Bildung ein zunehmend wichtiger Bestandteil der Toleranz- und Demokratieerziehung geworden. Die Ausstellung richtet sich in erster Linie an Kinder und lädt sie mit vielfältigen Methoden zum spielerischen Entdecken und Mitmachen ein. Sie wurde am 12. November im Theater der Jungen Welt feierlich eröffnet. Den Abschlussbericht mit konkreten Informationen zu den einzelnen Projektbausteinen können Sie hier finden.

Förderer: WOS, LAP Stadt Leipzig, Dr. Buhmann Stiftung

Mein Gott, Dein Gott, Kein Gott. Interreligiöse Kompetenzen stärken!
01.05. – 31.12.2012

Das Projekt richtete sich an LehrerInnen und ErzieherInnen der Primarstufe sowie weitere MultiplikatorInnen aus der Kinder- und Jugendhilfe.

Da wir Religion als einen zentraler Bestandteil sozialer Identität begreifen, ist der Fokus des Projektes auf die gelebte religiöse Alltagskultur der Menschen in Leipzig gerichtet. Ziel war es, die vielfältigen Formen und Lebensweisen von Religionen in Leipzig im Lernort Schule sichtbar zu machen. Hierfür wurde Wissen, Hintergrundinformationen und Kontakte über die migrantisch geprägten Religionsgemeinden in Leipzig an die PädagogInnen vermittelt sowie Methoden entwickelt und durchgeführt, mit welchen die Fachkräfte ihre eigenen Stereotype und Bilder bezüglich Religionen hinterfragen können. Religionsbildung beinhaltet in diesem Rahmen nicht nur die reine Vermittlung von Informationen über verschiedene Gruppen und deren Haltungen, sondern will vor dem Hintergrund des reichhaltigen pädagogischen Anti-Bias-Ansatzes Methoden und Materialien zusammen stellen, die religiöse Vielfalt sicht- und erlebbar machen, ohne stereotype Bilder zu vermitteln.

Um diese Ziele zu erreichen haben wir verschiedene Projektbausteine entwickelt und durchgeführt:

  1. Fortbildungen für PädagogInnen
  2. Exkursionen zu religiösen Gemeinden in Leipzig
  3. Fachtagung „Mein Gott, dein Gott, kein Gott!“
  4. Interreligiöser Kalender Leipzig für 2013
  5. Manual für PädagogInnen
  6. Projekttage mit Kindern

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Bausteinen, können Sie im Sachbericht finden.

Finanziell gefördert wurde das Projekt durch das Programm Weltoffenes Sachsen, den Leipziger Aktionsplan (LAP) und die Dr. Buhmann Stiftung.

Modellprojekt „Qualitätssicherung in Kindertagesstätten – Maßnahmen zur Verstärkung der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund in den kommunalen Einrichtungen“
01.06.2010 – 30.06.2011

Im Rahmen des vom Jugendamt der Stadt Leipzig durchgeführten Modellprojekts übernahm ZEOK e.V. die Fortbildung der LeiterInnen und ErzieherInnen der sieben teilnehmenden Kitas zur „vorurteilbewussten Bildung und Erziehung“.

In mehreren Seminarblöcken wurde mit den Teams der Einrichtungen zu folgenden Themen gearbeitet:

  • Integration von Kindern mit Migrationshintergrund
  • Stärkung der Einrichtung, Weiterentwicklung der interkulturellen Öffnung der Einrichtungen
  • Einführung und Implementierung des Anti-Bias-Ansatzes
  • Methoden zur Aktivierung der Elternschaft

 

Förderer: Stadt Leipzig

Globales Lernen und interkulturelles Erziehen
Dezember 2007 – Juni 2008 | weitergeführt 2008 – 2009

Innerhalb des Projekts bietet ZEOK e.V. Frauen mit Migrationshintergrund, die bereits eine pädagogische Grundausbildung haben oder im pädagogischen Bereich beruflich einsteigen wollen, eine Weiterbildung als Integrations- bzw. Kulturlotse an. Diese sollen als Vermittler zwischen Familien mit Migrationshintergrund und den Bildungseinrichtungen agieren.

Ziel ist es den Teilnehmenden der Weiterbildung den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Den Teilnehmenden kann in den bestehenden guten Netzwerk an Kooperationspartner (Kita, Schulen, Horte) ein Praktikumsplatz vermittelt werden.

Förderer: LOS (Lokales Kapital für soziale Zwecke)

Weltkiste
15.10.2007 – 31.12.2008 | weitergeführt …

Im Rahmen des Lokalen Aktionsplans Leipzig werden Projekte gefördert, die Vielfalt und Toleranz stärken und Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Antisemitismus entgegentreten. Zur Durchführung des Projekts „Weltkiste“ hat ZEOK e.V. mehrere Male Förderung erhalten.

ZEOK e.V. fördert mit dem Projekt „Weltkiste“ bei Kindern und Jugendlichen früh die Toleranz und macht handlungsfähig für die Akzeptanz von Personen mit anderen kulturellen, ethnischen und religiösen Hintergründen. Das mobile, interkulturelle und bildende Angebot der „Weltkiste“ ist auf die Zielgruppe Kinder und pädagogische Fachkräfte in Kitas und Grundschulen zugeschnitten und soll ein vorurteilsbewusstes Arbeiten und ein alltägliches kreatives Miteinander ermöglichen.

Mit den Kindern liegt der Schwerpunkt auf der Auseinandersetzung und Wertschätzung der eigenen Identität mit all ihren Aspekten (Name, Familie, Aussehen, Sprache, Stärken) und in dem Kennenlernen der Vielfalt und Andersartigkeit vor Ort. Die PädagogInnen erhalten Informationen zur Sprachförderung (Anerkennung von Mehrsprachigkeit) und zur Pädagogik der Vielfalt.

Förderer: Lokaler Aktionsplan Leipzig

Das Projekt wurde 2009 und 2010 verlängert.

Eltern machen mit
August – November 2010

Viele Zuwandererfamilien kommen aus Ländern, die ein völlig anderes Schul- und Bildungssystem haben. Daher bestehen teilweise große Schwierigkeiten das deutsche Schulsystem zu überblicken. Diese Situation, verbunden mit oftmals nicht ausreichenden Sprachkenntnissen, erschwert eine Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus. Das hat fatale Konsequenzen für den Bildungsweg vieler Schüler mit Migrationshintergrund.

Genaue Kenntnisse der Mütter und Väter sowie potentieller Multiplikatoren über das deutsche Bildungssystem im Allgemeinen sowie die Vielzahl der möglichen Bildungswege ihrer Kinder sind ein Baustein der elterlichen Unterstützung.

Im Rahmen des Projekts werden Workshops in einfachem Deutsch mit aktiver Beteiligung der Teilnehmer durchgeführt. Vorgesehen ist ein Termin pro Woche für die Dauer von zwei Stunden.

Themen der Workshops sind:

  • das deutsche Bildungssystem
  • Grundschule, Mittelschule und Gymnasium – mögliche Übergänge
  • Elternmitarbeit
  • Lernschwächen
  • Sprachförderung
  • Berufsfindung
  • finanzielle Hilfen, u.w.

 

Förderer: Stärken vor Ort

Elternschulen
15.07.2008 –  31.12.2008

ZEOK e.V. führt zur Umsetzung des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ in ausgesuchten Kindertagesstätten, Grundschulen und Mittelschulen in Leipzig das Projekt Elternschule Leipzig durch.

Viele Eltern in Leipzig möchten mehr in die Arbeit des Kindergartens oder der Schule ihrer Kinder einbezogen werden und sich mit ihren Familienkulturen einbringen.

Durch die Aktivierung und Sensibilisierung von Eltern werden wir in Zusammenarbeit mit den ErzieherInnen und LehrerInnen die Ressourcen der Elternschaft nutzbar machen. Die Eltern können rechtsextremistischen und antisemitischen Tendenzen entgegenwirken und auch einen Beitrag zur Gewaltprävention leisten.

Pädagogische Einrichtungen öffnen sich den Eltern. Es werden Elterncafes, Elterntreffs, Vätertreffs oder selbstgestaltete Ausflüge begleitet und mit organisiert. In offener und zwangloser Runde findet eine Auseinandersetzung mit Erziehungsthemen, Erziehungsstilen, Haltungen und Praktiken statt. Dadurch werden die Eltern in ihren Erziehungskompetenzen gestärkt und es wird möglich, sie nachhaltig für eine gewaltfreie und demokratische Kultur der Erziehung gewinnen.

Förderer: Vielfalt vor Ort

Integrationsbegleitung: Kulturlotsen
01.01.2010 – 31.12.2012

Während eines Zeitraums von drei Jahren beschäftigte ZEOK e.V. fünf mehrsprachige Kulturlots_innen, die Familien mit Migrationshintergrund in Leipzig in verschiedenen Lebenslagen, im Bildungs- oder im Gesundheitsbereich, durch ihre Sprach- und Mittlerkompetenzen unterstützten.

Ziel waren eine Verbesserung der sozialen Versorgung von Flüchtlingen und MigrantInnen, die Organisation und Vernetzung von Kulturmittlern und die Behebung kulturspezifischer Kommunikationsproblem. Die Behebung sprachlicher Barrieren und eine kultursensible Beratung geben praktische Unterstützung bei Behördengängen, Kontakten mit Vermietern und Nachbarn und Orientierung in Kita und Schule.

Förderer: Arbeitsagentur Leipzig

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