SIMURGH-Kulturzeitschrift

 

Wenige Monate nach der Gründung des ZEOK e.V. erschien 2005 die erste Ausgabe der Kulturzeitschrift „Simurgh“. (Seiwert, Wolf-Dieter: “Willkommen”)

Die jährlich erscheinende Publikation soll den Mitgliedern des ZEOK und seinen Gästen als Podium dienen und eine Brücke zwischen den Kulturen schlagen. Sie beinhaltet Beiträge von Wissenschaftlern, Studierenden, Künstlern und anderen zu verschiedenen Themen, die mit dem Anliegen und den Projekten des Vereins in Zusammenhang stehen.

Simurgh berichtet über orientbezogene Themen. Sie liefert Hintergrundwissen zu aktuellen Themen und informiert über kulturelle Besonderheiten in bestimmten Regionen. Gleichzeitig berichten Autoren aus anderen Erdteilen über ihre Erfahrungen mit Deutschland und über deutsche/europäische kulturelle Eigenheiten aus ihrer Sicht.

Zur Namensgebung des Magazins:

Sie geht auf den persischen Dichter Faridaddin Attar zurück, der im 12./13. Jahrhundert lebte. In seinem Epos “Vogelgespräche” behandelt Attar den mühsamen Weg der Erkenntnis. Eines Tages sprechen alle Vögel von der Notwendigkeit, einen eigenen König zu haben. Der Wiedehopf Hudhud ist bereit, sie zu Simurgh, dem König der Vögel, zu führen. Die Reise sei lang und gefährlich. Wer nicht bereit sei, auf Routine und Sicherheit zu verzichten und mit aller Kraft dem Ziel zuzustreben, werde den König nicht finden. Der Weg führt durch sieben Täler, die im islamischen Mystizismus mit den sieben Stufen der Erkenntnis Gottes gleichgesetzt werden. Als schließlich dreißig Vögel (persisch: “si-murgh”) ihr Ziel erreicht haben, erkennen sie, dass Simurgh (bei Attar Sinnbild für Gott) in jedem weilt.