Begegnungsreisen

Studienaufenthalte

Gemeinsam mit der saharauischen Asociacion Ojos del Sahara. Centro ecologico y sociocultural organisiert das ZEOK für Studierende aus Europa Studienaufenthalte in den saharauischen Flüchtlingslagern bei Tindouf. Dadurch erhalten junge saharauische Fachkräfte die Möglichkeit, ihr Wissen als Erwerbsquelle zu nutzen und motivieren andere, sich entsprechend zu qualifizieren. In Anbetracht dessen sind wir bemüht, fur die Studien deutsch-saharauische Tandems zusammenzustellen.

Die Studienaufenthalte bieten für Leute, die sich für die politische Problematik der Westsahara, für das Leben in den Lagern, die Kultur der Saharauis, aber auch für die Natur dieser Region interessieren, eine ausergewöhnliche Gelegenheit, im direkten Kontakt mit den Menschen neue Erkenntnisse zu gewinnen und ein klein wenig dazu beizutragen, deren Situation zu verbessern.

Das besondere Interesse unserer saharauischen Partner gilt der Dokumentation der traditionellen Kultur und dem Aufbau eines naturverträglichen Tourismus. Begrüßt werden darüber hinaus alle Vorschläge, die das Bildungs- und Freizeitangebot fur Jugendliche erweitern. Auch umweltbewusster Erziehung und der Nutzung Erneuerbarer Energien wird wachsende Aufmerksamkeit geschenkt.

Nächste Termine: 09.09. bis 07.10.2017 und 03.02. bis 03.03.2018

Nähere Auskünfte und Anmeldung c/o  j.tavakoli@gmx.de oder w-d-seiwert@zeok.de

 

Sprachreisen

Vielleicht stand am Anfang der Reiz des Unbekannten, vielleicht aber auch die Auflehnung gegen eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, die dem Volk der Saharauis seit 35 Jahren das Recht auf Selbstbestimmung verweigert.

Unsere saharauische Partnerin ist eine NGO mit dem Namen Asociacion Ojos del Sahara. Centro ecologico y sociocultural. Ihr Ziel besteht darin, der im Exil aufgewachsenen Jugend ihre kulturelle Identität zu erhalten. Gleichzeitig ist sie bemüht, fur die Jugendlichen neue Einkommensquellen zu erschliesen, ihre Eigeninitiative zu fördern und neue Freizeit- und Bildungsangebote zu entwickeln. 

Das ZEOK unterstützt diese Vorhaben durch die Organisation von Sprach- und Erkundungsreisen.

Die Sprachkurse in den saharauischen Flüchtlingslagern bieten für Leute, die sich für die arabische Sprache interessieren, eine außergewöhnliche Alternative zu etablierten Sprachschulen in Kairo, Damaskus oder Marrakesch. Sie ermöglichen den Teilnehmern, durch den direkten Kontakt mit den Menschen in den Flüchtlingslagern deren Befindlichkeiten persönlich kennenzulernen und ein klein wenig dazu beizutragen, ihre Situation zu verbessern.

Nächste Termine: 09.09. bis 07.10.2017 und 03.02. bis 03.03.2018

Nähere Auskünfte und Anmeldung c/o  j.tavakoli@gmx.de oder w-d-seiwert@zeok.de

Kulturreisen

Reisen und Gastfreundschaft gehören zusammen. Es ist eine Einheit von Geben und Nehmen. Ohne das Reisen der nomadischen Viehzüchter wäre die Sahara noch heute eine menschenleere Einöde, und ohne die Gastfreundschaft der Wüstenbewohner hätte nie ein Fremder das Land je betreten.

Ist die Solidarität zwischen Verwandten bis heute ein wichtiger Stützpfeiler der saharauischen Gesellschaft, so ist die Gastfreundschaft die Grundlage für eine friedliche Begegnung mit anderen Menschen geblieben.

 Gastfreundschaft kann man nicht kaufen. Sie ist Herzenssache und keine Dienstleistung. Die Kunst des Reisens besteht darin, dennoch Mittel und Wege zu finden, den Gastgeber zu entlasten und mit einem Gegengeschenk zu erfreuen.

Das wichtigste aber ist die emotionale Verbundenheit, die sich für Gast und Gastgeber aus einer solchen Begegnung ergibt. 

Dabei sind Dienstleistungen für die Bewohner der Wüste nichts Ungewöhnliches: Viele verdienten als Händler oder Karawanenführer, als Handwerker oder Musiker, und manche auch als Lehrer ihr Brot. An all diese Traditionen knüpfen unsere Reisen an.

Nächste Termine: 09.09. bis 07.10.2017 und 03.02. bis 03.03.2018

Nähere Auskünfte und Anmeldung c/o  w-d-seiwert@zeok.de

Ferien in Frieden

Saharauische Kinder in Sachsen zu Gast

In den Flüchtlingslagern der Westsahara ist das Leben sehr schwierig für die Kinder: Sie erhalten zwar eine Schulbildung, doch Weiterbildung oder das Erlernen eines Berufs sind nicht möglich. Die Kinder erhalten nur eine Grundversorgung durch die Hilfslieferungen der Vereinten Nationen. Viele leiden unter Mangelerscheinungen. So hoffen die saharauischen Kinder ständig auf Hilfe.

Das Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur e.V. plant, sechs bis acht saharauische Kinder für sechs Wochen nach Sachsen einzuladen, damit sie hier ihre Sommerferien verbringen können. In dieser Zeit werden sie betreut und es werden verschiedenste Ausflüge und Aktivitäten veranstaltet. Eine ärztliche Untersuchung wird Empfehlungen geben, wie die Gesundheit der Kinder während ihres Aufenthalts nachhaltig stabilisiert werden kann.