Humanitäre Hilfe

 

Dank solidarischer Unterstützung aus Deutschland konnte ein Teil des Daches der Poliklinik in den letzten Jahren saniert werden. Auch die Risse in den Mauern wurden zumindest von der Innenseite her soweit geschlossen, dass kein Wasser oder Sand mehr eindringen  konnte.

Das Ganze bekam den Charakter einer Sisyphusarbeit, als am 16. September 2014 ein außergewöhnlich starker Sturm mit Starkregen und Hagel über das Flüchtlingslager Laayun hereinbrach. Dächer wurden abgedeckt und Bäume entwurzelt. Dachbalken stürzten herab und etliche Personen wurden verletzt. In der Poliklinik war es vor allem die Entbindungsstation, wo der Sturm den noch nicht sanierten Teil des Daches abhob und die Risse in den Mauern vergrößerte. Seitdem ist die Station nicht mehr benutzbar. Die nächste Möglichkeit für eine stationäre Entbindung besteht im Krankenhaus, das aber ebenfalls stark beschädigt wurde, so dass in schwerwiegenden Fällen als Alternative nur eine Fahrt mit dem Krankenwagen durch die Wüste in die 12 km entfernte Stadt Tindouf bleibt.

Die Katastrophe unterstrich die Notwendigkeit und Dringlichkeit einer weiteren Sanierung der Poliklinik, da die ausgebesserten und neu gedeckten Gebäudeteile dem Unwetter standgehalten haben.

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